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Familienpastoral im Rheingau

Familienpastoral im Rheingau
Familienpastoral im Rheingau
© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz

" ... UND ES WÄCHST NEUES"

In den letzten zehn Wochen ist in unserer Zeit viele Neues entstanden. Menschen haben sich Gedanken darum gemacht, wie Gottesdienst und Begegnung wieder stattfinden können.

In Gesprächen konnten wir Vielfalt entdecken. Das möchten wir mit Ihnen teilen:

NOCH EIN BISSCHEN HIMMELFAHRT

© Roy Wörsdörfer
© Roy Wörsdörfer
© Elisabeth Schulz
© Roy Wörsdörfer
© Patrick Kunkel

Vor „Corona“ gab es im Kirchort Martinsthal zu Christi Himmelfahrt eine schöne Bittprozession. Ich selbst habe einige Male daran teilnehmen können.

Durchs Kleimettal steil bergauf führte der Weg mit Gebeten und Liedern zur „Strahlenkranzmadonna“.

Waren Sie schon einmal dort oben?

Ein besonderer Ort. Wenn man sich nach dem Beten von der Muttergottes abwendet und über den Rheingau schaut, kann schon mal der Atem ins Stocken kommen. Der Blick über den Rheingau, Gottes Schöpfung in all ihrer Pracht: „Mein Gott, wie schön ist Deine Welt…“

Da in diesem Jahr eine Prozession nicht zulässig war, trafen sich einige wenige Mitglieder des Martinsthaler Ortsausschusses stellvertretend für die Gemeinde direkt an der Muttergottes.

Um aber auch die Gemeindemitglieder mit einzubeziehen, waren diese im Vorfeld angeschrieben und gebeten worden, Fürbitten und Anliegen zusammenzutragen, die dorthin mitgenommen und vorgelesen wurden. Mit ausreichendem Abstand voneinander und unter musikalischer Begleitung unseres Organisten auf der Flöte feierten so die Teilnehmer den Christi Himmelfahrts-Tag, erbaten den Wettersegen und beteten zur Muttergottes um ihren Schutz.

Ein alter Ort neu entdeckt – Vielen Dank für Euer Gebet.
Elisabeth Schulz

Erzählt für den Ortsausschuss von Eva-Maria Kunkel und Martin Leister

Christi Himmelfahrt 2020

© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz

„Der Himmel ist nicht oben, der Himmel umgibt uns, und wir sind ein Teil des Himmels. Gott im Himmel, Jesus im Himmel, das heißt: Immer und überall da!“

So wurden unsere Gottesdienste und Aktionen in St. Peter und Paul angekündigt.

Ein Tag danach kann ich nur sagen, zahlreiche Bitten und Gedanken sind auf dem Weg zum Himmel, wo auch immer dieser in unserer inneren Vorstellung sein mag.

Ich selbst habe mich auf den Weg durch unsere Pfarrei gemacht. In Erbach angekommen stand die Kirchentür weit auf. In meinem persönliches Gebet in aller Stille vor der brennenden Osterkerze war mir Jesus ganz nahe.

Als ich danach die Karte ausfüllte und einen Segenswunsch dazu schrieb, dachte ich, dieses Gebet wird vielleicht jemand finden und vielleicht tut ihm dieser Zuspruch gut. Ich habe es in der Hand gehabt, was ich darauf geschrieben habe. Dann musste ich ihn loslassen. Der Wind trägt ihn irgendwo hin. Ob Gott ihn lenkt, weiß ich nicht.

© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz

In Rauenthal konnte ich das Evangelium noch einmal Schritt für Schritt entdecken. Bilder und Texte brachten mir es nahe, und ich denke immer noch darüber nach, welche Botschaft darin steckt und wie es sich auf mein Leben und Handeln auswirkt.

Ein Text lautete: "Diese Himmelfahrt ist kein Abschied auf Nimmerwiedersehen, kein aus den Augen, aus dem Sinn. Als Zeichen dafür schicken wir unsere Wünsche, Ängste, Nöte oder einfach ein Dankeschön in den Himmel ...".

Es war ein besonderes Himmelfahrtsfest. Luftballons und Gebete, Bilder und Texte des Evangeliums in der Kirche ausliegend. Begegnungen mit großem Abstand und doch war da etwas Verbindendes zu spüren. Für mich persönlich ist es so, dass ich noch lange darüber nachdenke, was da geschieht, an Himmelfahrt. Mit Christus ist der Himmel überall … .

DANKE an all die Menschen, die es möglich machen, Christi Himmelfahrt als einen Tag zu erleben, an dem sich das Herz mit dem Himmel verbindet.

PS: Der Luftballon platzt und kommt wieder zur Erde zurück.

© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz
© Elisabeth Schulz

Die Segnung der Kinder (Mk 10,13-16)

Die Menschen brachten ihre Kinder zu Jesus. Sie wollten, dass er sie mit seinen Händen berührte. Die Jünger aber drängten die Leute unfreundlich zur Seite. Als Jesus das sah wurde er zornig und sagte zu ihnen:

"Lasst die Kinder zu mir kommen. Haltet sie nicht zurück, denn ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer an das Reich Gottes nicht so glaubt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen."

Und er nahm die Kinder in seine Arme. Dann breitete er sein Hände über sie aus und segnete sie. ("Meine Schulbibel", Patmos Verlag)
 

Familienpastoral in St. Peter und Paul Rheingau

Im Glauben an Gott, der uns Menschen mit seiner bedingungslosen Liebe begleitet, bringen Menschen ihre Kinder zu Jesus. Sie möchten sie mit diesem Schritt Gott anvertrauen, wollen durch den Segen, den Jesus ihnen gibt, dass die Kinder Gottes liebende Zusage spüren. Und Jesus kommt diesem Wunsch nach. Er unterstreicht sein Segnen mit einer Umarmung und lä sst so noch deutlicher werden, wie Liebe gelebt wird.

Wir wünschen den Familien im Rheingau, dass sie erleben und spüren, dass diese Zusage Gottes immer noch gilt. Unsere Kirche ist eine Gemeinschaft, die im Namen Jesu gesegnet ist und dadurch zum Segen für andere wird. Wir sind dankbar, wenn Menschen darauf vertrauen und wir mit ihnen den Glauben leben und feiern dürfen (... möge niemals jemand Ihnen entgegentreten und Ihnen diese Zuwendung Gottes ablehnen.)

In St. Peter und Paul - Rheingau erleben wir gemeinsam wie die Liebe, die in den Familien lebt, mit Christus zusammen wirkt und für die Menschen zum Segen wird.

FAMILIENPILGERN IM RHEINGAU

"Wir sind zusammen unterwegs" - Groß und Klein auf dem Klostersteig

Mit Gedanken an Gott durch die Natur. Stationen auf dem Weg geben Impulse für ein neues Miteinander in Familie und Gemeinde. Alle Menschen, die über Gott und die Welt ins Gespräch kommen wollen, sind herzlich eingeladen.

Lesen Sie dazu die Informationen auf der Seite "Familienpilgern im Rheingau".

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Elisabeth Schulz, Gemeindereferentin der Pfarrei St. Peter und Paul Rheingau.