Kategorien &
Plattformen

St. Martin in der Pfarrei

St. Martin in der Pfarrei
St. Martin in der Pfarrei
© Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' e.V.

Die Corona-Pandemie hat unsere Welt auf den Kopf gestellt. Das gilt auch für das Martinsfest, immerhin auch Patron von gleich zwei unserer Kirchorte. Lange im vorraus zu planen war schon immer schwierig, aber in der aktuellen Situation ist es um so schwieriger. Zum Redaktionsschluss des Pfarrbriefes stand so nicht wirklich etwas genaues fest. Inzwischen sind wir ein paar Wochen weiter undo mancherorts sind Martinszüge unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen geplant, während sie anderenorts leider nicht stattfinden können. Damit das Martinsfest trotz alledem etwas ganz Besonderes wird, lädt das Kindermissionswerk Sternsinger e.V. zu ihrer Aktion „Teile dein Licht!“ ein. Außerdem haben wir für Sie auf dieser Seite einige Ideen, Angebote und Texte aus der Pfarrei und darüber hinaus zusammengetragen. Wie aktuell üblich gilt es bei allen Präsentsveranstaltungen natürlich die aktuellen Maßnahmen einzuhalten und auf die genauen Informationen vor Ort zu achten – auch solche die wir hier nicht aufführen konnten, da sie der Internetredaktion nicht vorlagen…

Kiedrich: St. Martin am 11.11.2021 ab 18 Uhr

Martinsspiel auf dem Kirchhof der der Basilica minor in Kiedrich um 18 Uhr mit anschließendem Umzug durch den Ortkern von Kiedrich.

Martinsfeuer und Verköstigung an der Kirche. Bitte Tasse für Getränke mitbringen!

Winkel und Mittelheim: St. Martin am 11.11.2021 ab 17:30 Uhr

Martinszug am 11.11.2021 ab 17:30 Uhr durch Winkel und Mittelheim wie im letzten Jahr bereits erfolgreich beritten. Genau Wegstrecke und weitere Informationen in einem eigenen Artikel.

Aktionsidee: Teile dein Licht!

Machen Sie bei der Aktion „Teile dein Licht!“ mit und teilen Sie ein Licht der Hoffnung mit anderen Menschen: Eine Bastelanleitung (PDF) des Kindermissonswerks erlaubt es Laternen zu basteln deren Motive sich ergänzt. So symbolisieren die Laternen, dass wir miteinander verbunden sind. Ob zur Stärkung der Freundschaft oder auch als Licht der Hoffnung, wenn wir vielleicht mal nicht zusammen sein können.

9-minütigen Kurzfilm über das Leben Sankt Martins

Externer Inhalt

Dieser Inhalt von

youtube.com

wird aus Datenschutzgründen erst nach expliziter Zustimmung angezeigt.

Die Auszubildenden der Katholischen Fachschulen St. Martin in Neckarsulm haben einen wunderbaren kindgerechten Kurzfilm erstellt über das Leben von Sankt Martin.

Im Mittelpunkt des Martinszuges steht immer hoch zu Roß der römische Offizier Martin in Ritterrüstung, der durch seine Mantelteilung berühmt und zum Patron der Nächstenliebe geworden ist. Es gibt noch andere Seiten in seinem Leben, die wert sind, beachtet zu werden:

Da ist zunächst einmal der Glaubensschüler (Katechumene) Martin, der sich auf der Suche nach dem wahren Glauben nicht scheut, als römischer Offizier und noch nicht getauft den Bischof Hilarius um Erklärung der christlichen Lehre zu bitten.

Da ist der Täufling Martin, der sich nach reiflicher Überlegung zu Christus bekennt. Um ihm ganz zu dienen, gibt er sogar seinen Dienst in der römischen Armee auf.

Da ist der Priester Martin, dem es nicht genügt, Christ zu sein. Von Christus einmal gerufen, macht er den Dienst am Nächsten zu seinem Be-Ruf.

Da ist der Bekenner Martin, der gegen die Irrlehre des Priesters Arius, der die Gottgleichheit Jesu mit dem Vater leugnet, den wahren Glauben von den drei göttlichen Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist verkündet.

Da ist der Einsiedler Martin, der auf der Insel Gallinaria bei Genua in seiner Klause fastet und betet, um sein Verhalten zu Gott und der Welt zu überdenken. Hier erprobt er seinen Willen und sammelt Kraft für sein Wirken.

Da ist der Klostergründer Martin, der nun auch anderen Mitmenschen die Möglichkeit und Anleitung geben will, ein Leben zu führen, in dem Gebet und Arbeit ihren Platz haben. Seine klösterlichen Schulen vermitteln Religion und Bildung. Sie beeinflussen Architektur und Ackerbau.

Da ist der Bischof Martin, der trotz des Widerstandes und der Verleumdung vieler von der Gemeinde in Tours gewählt und durch den Papst ernannt wird. Martin ist der erste unter den Bischöfen, der seine Diözese in Pfarrbezirke aufteilt und diese eigenen Priestern anvertraut. Diese Gründung kleiner Gemeinden setzt sich bald in vielen anderen Bischofsbezirken - besonders in ländlichen Gebieten - durch. So sorgt sich der Bischof Martin um eine geregelte Betreuung aller ihm anvertrauten Christen und kann sich selbst mehr dem Unterricht der Katechumenen und der Aufsicht der von ihm gegründeten klösterlichen Gemeinschaften widmen.

Da ist der Missionar Martin, der sich über die Grenzen seines Bistums hinaus um die Bekehrung der Heiden kümmert. Seine Missionsreisen führen ihn hauptsächlich in die Gegend des Loireflusses, in den Umkreis der heutigen Stadt Chartres. Dort bekehrt er die heidnischen Stämme der Senonen und Häduer.

Da ist der Verteidiger Martin, der sich nicht scheut, vor Herrschern und Königen für Gefangene und Verurteilte einzutreten. Einmal begibt er sich sogar vor den kaiserlichen Thron nach Trier, um für einen zum Tode Verurteilten um Gnade zu bitten.

Da ist der Wundertäter Martin, der viele Kranke salbt und durch sein fürbittendes Gebet heilt. Auf sein Flehen zu Gott gesundet sogar ein Aussätziger von seiner damals unheilbaren Krankheit.

Da ist der Heilige Martin, der schon bald nach seinem Tode im ganzen Königreich verehrt und als Fürbitter angerufen wird. Er wird zum Patron vieler Städte bis auf den heutigen Tag.

Und zu guter Letzt hat Martin als Vorbild auch eine Bedeutung für Euch: nämlich dann, wenn ihr nicht nur mit einer Laterne an seinem Fest im Zug mitlauft, sondern seinem Beispiel Folge leistet.

Entnommen aus: "Martinsheft in der Gemeinde", herausgegeben vom Bonifatiuswerk, Paderborn 1975, 2. Auflage 1988; mit freundlicher Genehmigung des Bonifatiuswerks vom 23.02.2009.

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Bistum Limburg

Datenschutz