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Projekt "Betroffene hören - Missbrauch verhindern"

Mit den Menschen - gegen Doppelmoral - postklerikalistisch
Projekt "Betroffene hören - Missbrauch verhindern"
Projekt "Betroffene hören - Missbrauch verhindern"
© Bistum Limburg

Zu einer ehrlichen Zäsur in der Kirche rufen die von Bischof Dr. Bätzing eingesetzten Expertinnen und Experten auf, um sexuellen Missbrauch in Zukunft zu verhindern. Sie empfehlen, dies umzusetzen, mit den Menschen, gegen Doppelmoral und postklerikalistisch.

Unter dem Stichwort "Überwindung des Klerikalismus" geben sie konkrete Hinweise zur grundlegenden Überarbeitung bzw. Weiterentwicklung der Amtstheologie, z.B. durch

  • Einbindung der Priester in das Volk Gottes
  • Befreiung des Amts von historischen Überfrachtungen (Autorität, Hierarchie)
  • keine Konzelebration mehr von mehreren Priestern
  • Predigten in der Eucharistiefeier, nicht mehr nur von Priestern
  • Stärkung anderer Gottesdienstformen
  • Abschaffung von Privilegien von Priestern
  • Ernennung von Pfarrern nur noch auf Zeit
  • Neukonzeption der Priesterausbildung
  • 50% Frauenanteil in allen Gremien
  • Doppelspitze im Bischöflichen Ordinariat (Generalvikar für die Seelsorge und Amtschefin für die Verwaltung)
  • Professionalisierung der Seelsorge
  • Schaffung von klaren Aufsichtsstrukturen
  • klare und verbindliche Personalführung u.v.m.

 

© Bistum Limburg

Der Abschlussbericht der Expertinnen und Experten wurde an Bischof Dr. Bätzing in der Abschlussveranstaltung des Projekt am 13.06.2020 in der Paulskirche in Frankfurt übergeben. Lesen Sie dazu einen Bericht auf der Homepage des Bistums.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Projekts finden Sie auf dieser Seite.

 

Ein sehr konkreter Plan zur Implementierung der zahlreichen Vorschläge ist hier veröffentlicht.

Kirche im Bistum Limburg wird sich grundlegend verändern!