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Pädagogisches Konzept der Kita St. Valentin

Pädagogisches Konzept der Kita St. Valentin
Pädagogisches Konzept der Kita St. Valentin
© 123rf.com

Hier sind Kinder und Erwachsene zusammen, die gerne spielen, arbeiten, reden, denken und erfinden möchten. Sie bemühen sich zu lernen, wie das menschliche Wesen und seine Beziehungen zu Dingen und anderen Menschen erforscht, verbessert und freundschaftlich zusammen erfahren werden kann.

Loris Malaguzzi, o.J.

Was uns wichtig ist:

  • Kinder auf ihrem Weg zum „Erwachsen werden“ zu begleiten, sie in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu wertschätzen
  • Kinder mit Gott, seiner Schöpfung und unserem christlichen Glauben auf vielfältigste Weise in Berührung zu bringen

Gemeinsam im Team Ideen zu entwickeln, neue Wege zu gehen und sich den Anforderungen der Gesellschaft offen zu stellen, ist unser Ansatz.

Gemeinsam tragen wir die Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und gehen mit deren Eltern und Erziehungsberechtigten eine Erziehungspartnerschaft ein.

Vielfältige Angebote erweitern und bereichern unseren Alltag. So gibt es zusätzlich Angebote im Bereich „musikalische Früherziehung“, einen Kita-Chor für große und kleine Leute, die gerne zusammen singen und Angebote im kunsthandwerklichen Bereich. Auch kleinen Forschern und Entdeckern bieten wir vielfältige Erfahrungsfelder an.

All diese Angebote werden von qualifizierten Honorarkräften und von Teammitgliedern, die ihre persönlichen Interessen einbringen möchten, durchgeführt.

Unser Betreuungsangebot

Wir betreuen in vier Gruppen Kinder vom vollendeten 12. Lebensmonat bis zum Eintritt in die Grundschule.
Unsere Kita arbeitet nach dem teiloffenen Konzept. Dieses ermöglicht allen Kindern, je nach Bedarf und Interesse, mit allen Altersstufen zu kommunizieren, zu spielen, von- und miteinander zu lernen.

Unser Pädagogisches Konzept

Der Auftrag, Kinder zu erziehen, ist zunächst Aufgabe der Eltern und Erziehungsberechtigten. Kirche und Gesellschaft unterstützen dabei, diesen Auftrag wirksam wahrzunehmen. Entsprechend wird die Zusammenarbeit mit den Eltern als Erziehungspartnerschaft gestaltet. Katholische Kindertagesstätten bieten ein christlich profiliertes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot, das Kindern aller Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen offen steht.

Grundsatz unserer pädagogischen Arbeit ist der Situationsansatz.
Er verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu werden zielgerichtet alltägliche und aktuelle Lebenssituationen von Kindern und ihren Familien aufgegriffen. Die ErzieherInnen gehen auf die aktuellen Themen ein und berücksichtigen dabei in besonderem Maße die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder sowie den Entwicklungsstand eines jeden Kindes. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, selbstbestimmt zu handeln, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich zu „starken“ Kindern zu entwickeln.

Im Vordergrund unserer pädagogischen Arbeit stehen die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit eines jeden Kindes und dessen Bedürfnisse.

Besonderen Wert legen wir auf einen wertschätzenden Umgang mit allen, die bei uns ein und ausgehen. Eine entspannte Atmosphäre trägt dazu bei, dass sich Kinder, Eltern und Mitarbeiter wohl fühlen können.

Feste Bezugspersonen, Regeln und Rituale geben Orientierung und Sicherheit.

Die religiöse Erfahrung gehört zur ganzheitlichen Erziehung in unserer Tagesstätte. Im täglichen Umgang und im Gestalten des Miteinanders bringen wir christliche Werte nahe. Mitarbeiter (er)leben ihren christlichen Glauben mit den Kindern und in der Zusammenarbeit. Wir legen Wert auf einen offenen Austausch, regelmäßige Gespräche, gegenseitige Unterstützung und kollegiale Beratung. Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit im Team, aber auch mit dem Elternbeirat, der Grundschule, der Pfarrgemeinde und anderen Institutionen.

Wir legen Wert, auf …

  • einen wertschätzenden Umgang mit allen, die bei uns ein und ausgehen
  • Offenheit und ein lernendes Miteinander
  • die Vermittlung von christlichen Werten und das gemeinsame Feiern von Festen im Jahreskreis
  • eine Eingewöhnung, je nach Bedürfnis des Kindes
  • eine ergänzende Erziehungspartnerschaft mit Eltern und Familien
  • gesunde Ernährung, einen ausgewogenen Speiseplan, täglich frisch gekochtes Mittagessen
  • das Erlernen von Alltagskompetenzen
  • Integration und individuelle Unterstützung für Kinder mit besonderem Bedarf
  • Projektarbeit und Bildungsangebote, nach Interessen und Lebenssituationen der Kinder, orientiert am hessischen Bildungs- und Erziehungsplan
  • Rituale und Regeln, die den Kindern Orientierung und Sicherheit geben
  • einen festen Tagesablauf, Mitbestimmung durch gemeinsam erarbeitete Absprachen und Regeln in Kinderkonferenzen und den Gruppen
  • Spaziergänge, Ausflüge, Exkursionen und Waldwochen
  • Präventionsarbeit, Förderprogramme und eine gezielte Schulvorbereitung
  • eine gute Vernetzung mit der John- Sutton-Schule und den Menschen am Kirchort Kiedrich, der Gemeinde Kiedrich, anderen Tageseinrichtungen für Kinder und unterstützenden Institutionen.

Wir orientieren uns konzeptionell am Rahmenleitbild des Bistums, am Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) und den Qualitätskriterien des KTK-Gütesiegels. Das Gütesiegel wurde vom Bundesfachverband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) entwickelt und dient als Grundlage unseres Qualitätsmanagementsystems. Eine Zertifizierung nach den Anforderungen der DIN EN ISO 9001 wird hierüber ermöglicht.

Was uns für als Team wichtig ist

Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Stärken, Kompetenzen und Interesseneinzubringen und den Alltag mit den Kindern in unterschiedlichsten Aktivitäten und Projekten aktiv zu gestalten. Wir sind offen für neue Ansätze, Herausforderungen und Methoden.

Wichtig sind uns eine stetige Weiterentwicklung des Konzeptes, des QM-Systems und die Erreichung gemeinsam festgelegter Ziele. Hierbei helfen regelmäßige Teamtage, Teamsitzungen, festgelegte Vorbereitungszeiten und vielfältige Möglichkeiten zu Fort- und Weiterbildungen.

Namenspatron Valentinus

Der Heilige Valentin von Terni ist nicht nur der Namenspatron unserer Kindertagesstätte, sondern auch einer der beiden Patrone unserer Kirche.

Seit dem 14. Jahrhundert wird dieser Heilige in Kiedrich verehrt.

Und das hat auch etwas mit einem Kind zu tun. Denn der Heilige Valentin heilte durch seine Fürsprache bei Gott den schwer kranken Sohn einer römischen Patrizierfamilie. Diese ließ sich daraufhin taufen. Das gefiel den römischen Machthabern nicht, und da Valentin sich weigerte seinen Glauben abzuschwören, erlitt er im 3. Jahrhundert nach Christi das Martyrium durch enthaupten. Er gilt als Schutzpatron der „Fallenden Kranken“. Diese Krankheit kennen wir heute unter dem medizinischen Fachausdruck Epilepsie.

In Kiedrich ist der Heilige Valentin sehr präsent. Er ist nicht nur der Patron der Kirche und der Kindertagesstätte, sondern auch der Namensgeber der psychiatrisch und geriatrischen Klinik „St. Valentinus-Haus“.

Geschichte der Einrichtung

Die Kindertagesstätte St. Valentin war unter der Bezeichnung „Kleinkindschule“ eine der ersten Kindergärten im Rheingau. Diese Kleinkindschule wurde 1872 durch den großen Gönner Kiedrichs, Baronet John Sutton gegründet.

Der Standort der Einrichtung wechselte häufig, bis 2005 alle Kindergartengruppen und die Hortgruppe in das neu errichtete Gebäude am Mühlberg umziehen konnten.

Auch die pädagogische Arbeit entwickelte sich in den letzten mehr als 100 Jahren stetig weiter. Handelte es sich zunächst um eine reine Kinderbewahranstalt mit teilweise bis zu 50 Kindern in einem Gruppenraum, so ist die Kindertagesstätte St. Valentin heute eine nach einem hohen pädagogischen Standard arbeitende Kinderbetreuungseinrichtung mit einem vom Gesetzgeber festgelegten Erziehungs- und Bildungsauftrag.

 

 

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Bistum Limburg

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