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Katechesen zur Firmvorbereitung

Katechesen zur Firmvorbereitung
Katechesen zur Firmvorbereitung
© pixabay.com

„Laudato si“

Die Schöpfung ist das erste Katechesen-Thema der diesjährigen Firmlinge

Vor über fünf Jahren veröffentlichte Papst Franziskus seine sogenannte Umweltenzyklika, die auf den Namen „Laudato si“ hört. Der Ausruf, der mit „Sei gepriesen“ übersetzt wird, entstammt dem Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi, Namenspatron des Papstes und gefeiert als grüner Pionier. In seinem Grundsatztext geht Franziskus besonders auf dessen ökologische Ansätze ein. Er verschafft dem Kampf gegen den Klimawandel eine biblische Grundlage und fordert die Menschen dazu auf, die Schöpfung zu bewahren.

© Peter Lauer
© Peter Lauer

Für viele junge Menschen in der Pfarrei St. Peter und Paul dienen diese Überlegungen als Aufbruch in die kommende Zeit. Denn das Thema „Schöpfung“ wird in der ersten Runde der angelaufenen Katechesen, die den Firmlingen den christlichen Glauben vermitteln sollen, behandelt. Mit Christine Berghof – Lehrerin an den Ursulinen in Geisenheim – und den Studenten Johannes Moussong und Phillip Seibt haben sich drei Katechetinnen und Katecheten mit den Thesen des Papstes auseinandergesetzt und Anregungen für die Firmlinge ausformuliert.

Christine Berghof nimmt in ihren Gedanken Bezug darauf, wie der Mensch die eigene Zukunft im Einklang mit der Natur und mit der Hilfe Gottes gestalten kann. Dabei bekommen die Firmlinge die Frage gestellt, wie sie ihre nächsten zehn Lebensjahre unter dem Einfluss der aktuellen Geschehnisse auf der Welt gestalten wollen. Im Großen und Ganzen sollen die Firmlinge eine Haltung entwickeln und entscheidungsfähig werden.

Johannes Moussong vertieft den Begriff der Schöpfung. Die Welt sei als komplizierte Schöpfung nicht verstehbar, sondern nur durch die Naturwissenschaften annähernd zu beschreiben und zu erklären. Er geht darauf ein, dass in jedem Menschen Potenzial für Gutes und Böses vorhanden ist. Als Idealtypus konnte Jesus Christus gute Absichten mit Verständnis für äußere Umstände vereinen.

© Phillip Seibt
© Phillip Seibt

Phillip Seibt setzt den Fokus wiederum auf die aktuelle ökologische Krise, die auch der Papst in seiner Umweltenzyklika beschreibt. Für ihn sind der Klimawandel, aber auch die globale Corona-Pandemie Belastungen, die die Beziehung zwischen der Natur beziehungsweise der gesamten Schöpfung und dem Menschen auf die Probe stellt. Er ermutigt die Firmlinge, ihren Platz in dem Gefüge der Schöpfung zu finden und nicht nur als unbeteiligt Zuschauende zu agieren. Er schließt mit einem Zitat des Neurobiologen Gerald Hüther, der sagt, dass „der Mensch nun einmal in der Welt lebt, in der nicht alles so ist, wie es sein sollte. Sie ist aber die einzige Welt, die wir haben. Da wir Menschen sie so gemacht haben, wie sie ist, sind wir die einzigen, die sie ändern können.“

Die Sorge um das gemeinsame Haus ist es, die Franziskus umtreibt. Auch deshalb hat der Papst vom 01. September bis zum 04. Oktober – dem Gedenktag des heiligen Franz von Assisi - im Rahmen einer ökumenischen Initiative eine Schöpfungszeit ausgerufen. Für die Firmanden der Pfarrei besteht bis zu diesem Zeitpunkt schon die Möglichkeit, sich mit dem Schöpfungsgedanken auseinanderzusetzen.

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