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Emma, die Lokomotive aus dem Lummerland, berichtet

Emma, die Lokomotive aus dem Lummerland, berichtet
Emma, die Lokomotive aus dem Lummerland, berichtet
© KLaus Plogmann

Lummerland, 15.07.2019

Hallöchen, Emma hier, die Lokomotive. Um der gewöhnlichen Bevölkerung außerhalb von Lummerland, Mandala und der Drachenstadt zu berichten, was sich in den ersten beiden Sommerferienwochen für großartige Abenteuer bei uns ereignet haben, habe ich meine Erlebnisse für euch in einem Bericht zusammengefasst.

Der 1. Juli begann wie jeder andere Tag auf Lummerland, ich habe meine gemütlichen Runden durch die nähere Umgebung des Zeltplatzes (Bischofsheim in der Rhön) gedreht, als plötzlich nachmittags 57 Kinder vor der Insel standen. Unser König Alfons der viertelvorzwölfte war zunächst genauso ratlos wie alle anderen Inselbewohner Herr Ärmel, Frau Waas, Lukas der Lokomotivführer, Jim Knopf und ich, was man mit so vielen Kindern bloß anstellen solle.

Doch dann teilte er sie kurzerhand in kleine Zeltgruppen von 6-8 Kindern ein. Damit ich auch immer wissen würde, wo ich halten muss, wenn ich meine Runden über die Insel fahre, schrieben sie ihre Gruppennamen auf Haltestellenschilder, die vor die Zelte gestellt wurden - so bezogen Jims Knöpfe, Emma und die Lottimotive, die Crazy Friends, die Mahlzahngang, die Wilde 8, die Spitzknopf (Bf), die Haltestelle und die Lummerland Royals für 12 Tage Lummerland.

Gemeinsam brachen wir auf, um das Platzproblem auf unserer Insel zu lösen, das sich mit einem solchen Zuwachs an abenteuerlustigen Bewohnern aufgetan hatte. Beim Kaiser von China erfuhren wir, dass die Wilde 13 seine Tochter LiSi gefangen genommen hatte, die nun in der Drachenstadt von dem schrecklichen Lehrerdrachen Frau Mahlzahn unterrichtet wurde. Auf unserer Reise warteten zahlreiche Herausforderungen, bspw. einen Tanz erlernen, um Eintritt in den Kaiserpalast zu erhalten, den Scheinriesen TurTur in einer Schnitzeljagd finden und den Vulkan des Halbdrachens Nepomuk reparieren. Auf dem "Drachenschwarzmarkt" sammelten die Kinder Materialien für Drachenmasken, da am Montagabend die Drachendisko stattfand, wo sich die Kinder mithilfe der Masken unter die Drachen mischten und bis spät in die Nacht tanzten.

Ich fürchtete mich zwar zu sehr, um an der auch in diesem Jahr wieder sehr gruselig gestalteten Nachtwanderung teilzunehmen, aber die Kinder begegneten tapfer den Gruselclowns, einem Psycho-Alfons und zahlreichen Erschreckerposten.

Am Sonntag bekamen wir traditionell Besuch von Thomas Weinert und der "Tonbaustelle" für den Gottesdienst, der bei bester Stimmung im großen Zelt stattfand - unser "Laudato Si" war sicher bis weit in die Rhön hinein zu hören.

Doch auch sonst war viel los. Zwei Schwimmbadbesuche standen an, eine Stadtrallye durch Bischofsheim sowie ein Ausflug auf die Wasserkuppe, wo die Sommerrodelbahn zu wilden Rennen aufforderte und wir startende Segelflugzeuge bestaunten. Anschließend wanderten wir durch das Rote Moor zurück in Richtung Zeltplatz. Eine Besonderheit war das Postboot, das jeden Morgen an die Landesgrenze der Insel bumste und die Kinder mit freudig ersehnten Briefen und Päckchen belieferte.

Über den verregneten Donnerstag, an dem wir vormittags noch die Wilde 13 überwältigt und den Stern errungen hatten, der Jim Knopf zum Hauptmann über die Insel machte, brachte uns die Aussicht auf den Abschlussabend, der auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg war. Mutproben, Gesangstalente, Tänze, Quizzshows und eine hervorragende Zeit im Lösen des Zauberwürfels begeisterten neben zahlreichen anderen Showacts, die die Zeltgruppen vorbereitet hatten, und sorgten für ausgelassene Stimmung, sodass beim Abschied am Freitag zwar manche sehr traurig, aber auch viele schon wieder voller Vorfreude auf das Zeltlager 2020 waren.

Marc Schneider und Christina Kunkel, Juli 2019  

© Klaus PlogmanElia und Kai auf der Sommerrodelbahn (weitere Bilder? Bitte Bild anklicken!)
© Klaus PlogmanElia und Kai auf der Sommerrodelbahn (weitere Bilder? Bitte Bild anklicken!)
© Klaus PlogmannLummerlandbewohner
© Klaus PlogmannTur-Tur-Spiel durchs Netz
© Klaus PlogmannFreunde in der Abendrunde